Hämorrhoiden-Therapie

Hämorrhoiden sind erweiterte Gefäße im Afterbereich, die zu Juckreiz und Brennen führen können bis hin zu Blutungen und Ekzemen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es durch Störung des Säuremantels der Haut zu einer Pilz- und/oder Bakterieninfektion kommen. Häufig verursachen längere Eigenbehandlungen mit Cremes und Salben zusätzlich eine Kontaktallergie.

Diagnose

Die Diagnose wird erstellt durch
  • die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte
  • die klinische Untersuchung
  • die Proktoskopie (Enddarm-Untersuchung)

Therapie

Nach dem Ergebnis richten sich die notwendigen therapeutischen Maßnahmen
  • Ernährungsberatung
  • Verlaufskontrolle
  • Verödungsbehandlung (Sklerosierungstherapie)
  • operative Behandlung (Gummibandligatur)
Bei chronischer Verstopfung, beispielsweise nach langem Sitzen (Flugzeug, Bahn oder Auto) oder während der Schwangerschaft können sich schmerzhafte Knoten (Analthrombosen) bilden. Um eine möglichst schnelle Schmerzlinderung herbeizuführen, müssen diese Knoten vom Hautarzt fachgerecht therapiert werden.
Häufig zurückbleibende Falten (Marisken) sowie schmerzhafte, therapieresistente Einrisse der Haut am Schließmuskel (Analfissur) können problemlos mit dem Kohlendioxidlaser behandelt werden.